Autopsien des Alltäglichen
Mittwoch, 4. Mai 2016
Und ja,
es war China. Jetzt aber kommen die Bilder. Einfach anschauen. Und wieder die Frage: wo genau in China war das? Man muss ja den Anspruch nach und nach erhöhen.


Für die Verschlafenen wird jeden Tag der Teppich gewechselt.


Eine wahre Touristenattraktion






Ob sich Terry Pratchett wohl hier die Idee geholt hatte?




Das ist nur was für Schwindelfreie.





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Montag, 2. Mai 2016
Was man so lernt...
Heute leider ohne Bilder, aber die kommen bestimmt noch!

Da war ich doch wieder unterwegs. Diesmal weit entfernt im Osten. Nein, nicht Bitterfeld, Jena oder Zeitz, weiter sogar! Und habe wieder viel gelernt:
- Es gibt Frauen, die können mitsamt ihrer großen(!) Handtasche unangeschnallt auf dem Beifahrersitz sitzen. Und der Sitzbelegungserkennungspiepser spricht nicht an.
- Man kann 2 Stunden mit 120 auf der ganz linken Spur mit Dauerblinker links fahren. Egal, ob rechts ein Auto ist oder nicht. Mein innerer Monk ist immer noch heiser.
- Es gibt Hotels, deren Sicherheitsstandard ist offensichtlich so hoch, dass es am Frühstücksbuffet keine Messer gibt. An aufeinanderfolgenden Tagen. Wissen Sie eigentlich, wie schwierig es ist, sich ein Toastbrot mittels Gabel zu buttern? (Kaffeelöffel müssen auch ganz schlimme Waffen in diesem Hotel sein)
- Man kann offensichtlich auch Hühnerkrallen essen. Ich dann doch eher nicht so.

Jetzt wieder die Rateecke: welches Land ist das wohl gewesen?

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Mittwoch, 24. Februar 2016
Room with a view (2)
Und wieder ging es hinaus in die weite Welt. Ein wenig Eindrücke und Daten sammeln, um dann zu Hause etwas Verwertbares daraus zu basteln. Jedoch scheint es, als ob der Kunde sehr schwierig und nicht unbedingt an unseren Diensten interessiert ist.

Nichtsdestotrotz ergab sich dieser Blick aus dem morgendlichen Hotelzimmer:



Schon vor 6 Uhr morgens, die Sonne versteckt sich noch hinter den Bergen, ist schon Betrieb auf dem Fußballfeld hinter dem Hotel. Geschäftig wird dort trainiert und gegeneinander Fußball gespielt. Gegen 8 Uhr dreht dann ein Nachbar zur Linken die Musik auf. Lokales Liedgut beschallt dann das Viertel, weckt jeden auf, der es bis dahin nicht schon von selbst getan hat. Die Fußballspieler kümmert das wenig, die spielen weiter.

Weiter sogar noch, bis ich abends wieder im Hotel bin. Erst lange nach Sonnenuntergang legt sich die Aktivität auf dem unbeleuchteten Platz.

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Dienstag, 2. Februar 2016
Auf, auf, zu fernen Ufern
Und wiederum geht es in die Ferne, wenn auch nur kurz. Lediglich 5 Wochen stehen auf dem Programm. Diesmal geht es hoch hinaus, die Arbeit ruft mich auf eine Hochebene. Den Gläubigen mag es gefallen, gibt es in jenem Land doch viele, alte Relikte einer Religion. Nur: welches Land ist es wohl?

Frau Faultier, werden Sie es aus diesen wenigen Ansatzpunkten heraus erraten können?

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Montag, 14. Dezember 2015
Übersetzungsmaschinendesaster
Da wartet man mit geheuchelter Freude montags auf die neue Ladung Spammails im Geschäftsaccount und wird dann mit nur einer Mail enttäuscht. Nicht dass die Anzahl so gering wäre (ich hoffe, die Spammer leiden unter einer vierwöchigen Diarrhoe mit recyceltem Klopapier 40er Körnung), sondern feststellen zu müssen, dass manche Übersetzungsprogramme von ähnlich schlechten Leuten programmiert wurden. Hier also das Ergebnis:


Geschätztes Mitglied,

Willkommen in der Klaue Maschine Spiel!

Die Regeln sind einfach: klicken Sie auf die Schaltfläche, um die Klaue lösen und mit dem Bonus.
Du hast nur 1 Chance so klug sein und nicht Taille es.
Wenn Sie succedded Sie RubyFortune umgeleitet werden, bitte melden Sie sich für ein Konto, um Ihre Gewinne zu sammeln.
Eine letzte Sache - diese Aktion wird in genau 12 Tagen abläuft deshalb haben wir Sie schnell handeln und bekommen, was Sie verdienen heute beraten.

Viel Glück!



Nun, Glück werden auch die Versender brauchen, damit jemand die Links anklickt.

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Dienstag, 8. Dezember 2015
OktoberbeiNovembDezemberbeitrag
Und schon wieder ist die Zeit verstrichen. Kaum drehe ich mich einmal richtig um, ist es draußen kalt, neblig und regnerisch.

Saudi hat sich erledigt. Der Auftraggeber ist König, und der König wollte einen anderen Hofnarren. Nun gut, jeder muss nach seiner Façon glücklich werden. Für mich bedeutet dies nun mehr Zeit mit der Familie. Auch nicht schlecht.

Zwischenzeitlich in Deutschland angekommen, ergab es sich, dass eine Woche Kollegenhilfe in Nairobi gefragt war, also noch ein Stempelchen im Reisepass gesammelt. Nairobi. Auch sowas.
Im Gegensatz zu Saudi, Nigeria und Qatar fahren hier alle auf der falschen Straßenseite, aber konstant! Allerdings entspannter und mit weniger Hektik als in den genannten Ländern. Aber erst einmal weg vom Auto und hin zur Unterkunft.



Die Kollegen empfahlen ein Hotel in einer ruhigen Gegend, das einen guten Komfort bot. Zimmer mit Austritt zum Garten, ein "britisches" Ambiente, ein schöner Pool


(Notiz an mich: nächstes Mal Badehose nicht vergessen!)

und ein gutes Frühstück.



Neben der Arbeit ergab sich abends auch die Gelegenheit auf ein, zwei Bier sowie ein wenig Sightseeing, letzteres aber nur marginal.

Jetzt ist wieder Deutschland angesagt, aber Geschichten wird es noch genug geben!

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Mittwoch, 2. September 2015
Septemberbeitrag
Einmal im Monat, so die Bitte von Frau Sid, möge ich doch bitte etwas veröffentlichen. Nun gut, so versuche ich, dieser Bitte nachzukommen.

Saudisches Fahrverhalten

Begibt man sich in fremde Länder, so muss man sich dort den Gegebenheiten anpassen. Dies gilt für Thüringen, Großbritannien, Italien, und auch Saudi-Arabien. Speziell im Straßenverkehr, so man denn selbst fährt, ist erhöhte Aufmerksamkeit gefordert. Nicht in jedem Land gibt es Regeln, und in noch weniger Ländern werden diese auch befolgt.

Saudi-Arabien hat seine Infrastruktur bei den Amerikanern abgeschaut. Breite Straßen durchziehen die Städte schachbrettartig, die Hauptverbindungsstraßen innerstädtisch sind drei-, manchmal sogar vierspurig ausgebaut. Nun muss man aber wissen, dass es wohl ungeschriebene Gesetze gibt, die überall auf der Welt gelten.

Beispielsweise das in Deutschland auf Autobahnen übliche Freilassen der rechten Fahrspur, da ja dort irgendwann ein langsamer LKW fahren könnte. Dies gilt in Saudi ebenfalls innerstädtisch. Die rechte Fahrspur dient hier hauptsächlich dazu, den Vorderwagen des aus der Seitenstraße kommenden aufzunehmen. Bereits halb auf der Fahrbahn, wird kurz angehalten (wenn überhaupt), um dann zügig auf die mittlere Spur einzubiegen. Diese Spur wird auch zum Parken in zweiter Reihe benutzt. Wenn man schnell was einkaufen möchte und dazu das Fahrzeug mit laufendem Motor abstellt. Schließlich soll ja die Klimaanlage weiterlaufen. Und bei Bernzinpreisen, bei denen eine Tankfüllung umgerechnet etwa 5 bis 6 € kostet, ist das auch kein Problem. Nur Anfänger, Ausländer und Saudis, die mit 100 in der Stadt überholen wollen, benutzen diese Spur.

Ampeln

Ja, auch in Saudi-Arabien gibt es Ampeln. Geschaltet nach dem amerikanischen Prinzip, direkt von rot nach grün. Rückwärts geht es von grün über gelb nach rot. Ampeln, die nicht mit Rotlichtkameras ausgestattet sind, werden in Saudi übrigens nur als Empfehlung betrachtet. Da man an roten Ampeln sowieso rechts abbiegen darf, wird an diesen der rechte Fahrstreifen für die Rechtsabbieger freigehalten. Wir erinnern uns: Benutzung nur für die "A"-Fahrer: Anfänger, Ausländer, Arschlöcher. Aber ansonsten ist alles erlaubt.
Beispielsweise dies:

Der Fahrer des Pick-up kam von hinten und sah, dass die rechte Spur frei war. Er fuhr also bis ganz vorne hin und stellte sich dann vor der Ampellinie quer vor die ersten Fahrzeuge. Dass er die Ampel nicht sehen kann, ist dabei nur von minderer Bedeutung für ihn, schließlich haben die haltenden Fahrzeuge ja Hupen, die sie benutzen, wenn die Ampel grün wird.

Wobei: generell fahren Saudis so, als ob ihren Frauen gerade die Fruchtblase geplatzt sei. Rasen, drängeln, Regeln missachten, alles gehört dazu. Und dann stehen sie an der roten Ampel und spielen mit ihrem Smartphone weiter. Weiter? Ja, denn bereits während der Fahrt sieht man sie sich mehr mit dem Smartphone als mit dem Auto und dem Verkehr befassen. Ich sah Saudis, die sich während der Fahrt auf ihrem Smartphone Filme ansahen, erkennbar daran, dass ihr Fahrzeug über die gesamte Spurbreite Schlangenlinien fuhr. Nun haben die Saudis die Fahrbahnmarkierungen mit so kleinen Pöppeln aufgewertet, da hört und spürt man jeden Fahrspurwechsel. Das macht es natürlich leichter, während einer spannenden Szene gegenzulenken und zur anderen Seite der Fahrspur zu schwenken.
Wie gesagt, an der Ampel wird weiter Smartphone gespielt. Und dann passiert es, dass die Ampel auf grün springt und sich die nächsten 5 Sekunden nichts tut. Keiner fährt los. Bis dann schließlich weiter hinten jemand hupt. So. Im Gegensatz zum üblichen Gerase wird dann aber in einer Geschwindigkeit losgefahren, dass man beim Automatikgetriebe nach lösen der Fußbremse im Standgas trotzdem noch ein paar mal auf die Bremse tippen muss, um dem Vordermann nicht reinzufahren.

Ampeln, die zweite.

Stellen Sie sich eine Kreuzung von zwei dreispurigen Straßen (in jede Richtung, insgesamt also sechs Fahrspuren) vor. Zusätzlich gibt es eine vierte Spur für Linksabbieger. Nun ist es in Saudi-Arabien so, dass die Benutzung von Blinkern wohl nur Anglern erlaubt ist, Autofahrer haben zu diesem Teil des Fahrzeuges noch keinen rechten Zugang gefunden. Es stehen an der Ampel nun drei (wir erinnern uns: rechte Spur für Rotrechtsabbieger) oder vier (ignorieren das Rechtsabbiegen) Schlangen von Autos. Dann springt die Ampel auf grün. Und sämtliche möglichen und unmöglichen Kombinationen sind zu sehen. Diese wären:
1) Alle vier Spuren fahren geradeaus. Möglich, aber nur selten der Fall.
2) Die Linksabbieger biegen links ab oder machen U-Turns, die anderen 3 Fahrspuren fahren geradeaus. Wäre der Idealfall, der kaum eintritt.
3) Der Fahrer auf der Linksabbiegerspur entscheidet sich, dass er, blinkerlos, rechts abbiegen möchte und tut dies auch. Ohne zu warten, ohne Rücksicht. Er blockt damit den Geradeausdrang der anderen drei Spuren ab. Oft genug gesehen.
4) Der Fahrer auf der Linksabbiegerspur fährt geradeaus, der Fahrer rechts von ihm biegt ohne zu blinken links ab. Es wird ein bisschen gebremst und gehupt, der Verkehr nach hinten stockt, aber dann geht es weiter. Mal eine Spur, mal zwei oder drei Spuren biegen gleichzeitig links ab, dann wieder welche, die geradeaus fahren. Das ist eigentlich Standardprogramm.

Immer noch Ampeln

Dass die Farbregelung nur Makulatur ist, zeigt sich auch daran, dass der Saudi per se es nicht leiden kann, wenn neben ihm ein Auto auf gleicher Höhe steht. Er zieht sein Fahrzeug also vor. Soweit, dass er dann irgendwann fünf Meter vor der Ampel halb auf der Kreuzung steht. Entweder wartet er dann auf das Hupkonzert hinter ihm, dass ihm suggeriert, die Ampel zeige nun grün. Oder er schaut, ob ein Auto von rechts oder links kommt, und fährt dann weiter.

Mal schauen, ob ich das als Serie fortsetze. Jetzt ist aber erst mal gut für September.

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Montag, 17. August 2015
Oh, schon wieder August?
Dann wird es ja mal wieder Zeit, einen neuen Beitrag zu verfassen. Und nein, Frau Sid, es wird hier nicht zu täglichen Bloggereien kommen, da ich dazu leider nicht genug Material habe.

Heute indes gibt es ein Schmankerl aus dem Posteingang. Wieder mal eine Spammail, die es zu zerlegen gilt. Abgefasst wurde sie in feinstem Drittweltlandenglisch, dafür aber augenschonend in fetter Schrift. And here is our nominee of this week:


Hello my beloved in the Lord.


First, I apologize using this medium to reach you for a
transaction of this magnitude. I am Mrs. Patricia Maria Howard, from
republic of Ireland, born in the state of Ohio USA. I am legally married to Mr. Michael woody Howard, a south Africa citizen born brought up in Switzerland, I live in Switzerland with my husband for 32 years before we move down to south Africa in 1985 after my husband retirement in 1974, I am 74 years old by the grace of god, I am a new Christian convert, suffering from long time cancer of the
breast. All indication from my doctor that my conditions is really
deteriorating and it is quite obvious that i wouldn't live more than
two months, my dear husband was involved with the January 2000 Kenya airways plane crashed as you can see on the news line web site. http://news.bbc.co.uk/2/ hi/ Africa/6627485.stm
I choose you after viewing your profile and i have confident in you
because i have prayed. I am willing to donate the sum of $20.5m U.S dollars, to the less privileged. May the grace of our lord the love of God and the fellowship of god be? With you and your family?
I await urgent reply.
Remain blessed in the name of the Lord.
Mrs. Patricia Maria Howard (patriciamariahoward446@gmail.com)


So, dann wollen wir mal schauen.

Wir schreiben das Jahr 2015. Frau Howard erzählt uns, dass sie 74 Lenze zählt, was zu einem Geburtsjahr 1941 führt. 1985, da war sie rechnerisch 44 Jahre alt, zog sie mit ihrem Ehemann nach Südafrika. Vorher hatten beide 32 Jahre in der Schweiz gelebt. Also müsste sie im Alter von 12 Jahren geheiratet haben. Eine wahrlich junge Braut, speziell für die Schweiz. Aber vielleicht heiratete sie auch in den USA, da komt sie ja her.

1974 wurde ihr Ehemann pensioniert. Nimmt man mal an, dass er da 65 Jahre alt war, ist er 1909 geboren. 32 Jahre älter als seine Frau. Nun gut, es soll ja ältere Männer geben, die in ihrer Midlifecrisis zu jüngeren Frauen tendieren. Und mit 44 eine 12jährige heiraten, warum nicht?

2000 stürzte er, im biblischen Alter von 91 Jahren, mit einem Flugzeug ab. Und nun will seine junge Witwe sein ganzes geerbtes Vermögen den Minderbemittelten spenden. Wobei sie es offensichtlich selbst am Nötigsten hat.

Ich weiß nicht, ob diese Spam-Idioten überhaupt mal ihre eigenen Mails lesen? Oder ob sie überhaupt lesen können?

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Dienstag, 19. Mai 2015
Anfängerfehler
Macht man immer wieder. Bis man es lernt. Oder eben nicht, dann gibt es noch einmal eine Wiederholung.

Vermeiden kann man das eigentlich nur, wenn man sich vor Besuch (oder Entsendung) in ein/em Land vorab kundig macht und Blogs liest. So wird einem dann hoffentlich auch klar, dass es in Ländern des Mittleren Ostens Sachen gibt, die man nicht kaufen braucht.

Müllbeutel, beispielsweise. Denn bei jedem normalen Einkauf wird man bereits mit einer Unzahl an Plastiktüten für den Einkauf eingedeckt. Nahrungsmittel werden getrennt von Reinigungsmitteln eingepackt, Kaltes getrennt von Ungekühltem, Getränke getrennt von Essen, fehlt lediglich noch die farbige Sortierung. Und somit hat man mit einem Einkauf mindestens für eine Woche (bei täglichem Wechsel) in Sachen Mülltüten ausgesorgt.

Andere Sachen, die es im Mittleren Osten nicht gibt, sind beispielsweise anständige Badehosen. Es gibt lediglich vereinzelt kurze Hosen, die das Bein bis zum Knie bedecken. Checkerhosen, Alter! Und Frauen haben, speziell in Saudi-Arabien, noch einmal schlechtere Karten. Soweit ich das beobachten konnte, sind sie angehalten, im schwarzen Kaftan ins Wasser zu gehen, wenn sie unbedingt wollen. Eine Art ökologische Entsorgung, saugt sich das Teil erst mal mit Wasser voll.

Was man ebenfalls aus Europa mitbringen sollte, so man denn weichgekochte Eier mag, sind Eierbecher. Stehen hier auf der Liste der ausgestorbenen Haushaltsgegenstände. Der Araber per se kennt das wohl nicht, Eier werden hier als Rühreier genommen. Oder zur Herstellung von Kuchen genutzt, was weiß ich. Sie können einen Hotelkoch beim Frühstück zur Verzweiflung treiben, wenn sie ein weichgekochtes Ei bestellen.

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Montag, 20. April 2015
Stille
ruht über dem Blog. Weshalb? Nun, ich befinde mich noch immer in einem Land, dessen Bewohner den Anspruch erheben, dass sie die gottesnähesten im gesamten Universum sind (und vielleicht auch deswegen) ihr Land dem Paradies gleichkommt. Nun, wenn das hier das Paradies sein soll, dann bevorzuge ich nach meinem Tod garantiert nicht diesen Platz. Denn er ist, sollte ich dem Schild über der Tür Glauben schenken (sic!), wirklich:

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